<-- Tashkent | nach Hause | Pamir, Tajikistan -->

Reisetagebuch 2009 / Osh, Kirgistan




26.6.09


Tashkent nach Osh: In Angren, auf dem Weg zur kirgisischen Grenze: Schlafplatz auf einem riesigen LKW-Abstellplatz.




Ich liebe solche Plätze.




Unsere Nachtwächter




Manchmal könnte ich einen Wutanfall kriegen, wenn solche Straßen nicht enden wollen




Zwei Radfahrer aus England getroffen.




Usbekisches Cafeklo. In dem Loch sieht man Rohre und Ventile, über die man kacken muss




Das Besondere: Es gibt keine Tür zur Straße




Abends in Osh Nuria getroffen, gleich geht's mir besser, haben uns fast 2 Jahre nicht gesehen. Ich bin dünn, und sie ist fett geworden. Besser als umgekehrt.

Lustiges Detail. Nuria lässt meine Blogeinträge online ins Russiche übersetzen. Aus dem Namen "Su" machte das Programm jedesmal: "Sowjet Union". Das fand sie merkwürdig, dass eine deutsche Frau sich so einen Namen gibt.

Während Leon und ich in dem Café auf sie warteten, sprachen wir über alte deutsche Männer, die mit jungen Asiatinnen zusammen sind. Ich sagte, das sieht abartig aus, aber bei mir ist das natürlich was anderes. Nuria ist 32 Jahre jünger als ich, aber sieht man doch kaum, oder?



27.6.09


Unser Nachtplatz in Osh, direkt neben einem Müllcontainer, sehr praktisch! Unter dem Zwillingsreifen pennt der Wachhund




Als erstes musste ich ihr eine neue Sonnenbrille kaufen, Autofahren kannse leider nich....

Hier in Osh nochmal geduscht, Proviant gebunkert, morgen geht's ab Richtung Steinzeit, auf den Pamir, wo es kein Internet, nichtmal was Anständiges zu essen geben soll.



28.6.09


Osh nach Sary-Tash: Das Zeug auf den roten Feldern sei wilder Mohn für Opium, sagt Nuria.




Nuria kauft "Kirmes" (Stutenmilch) - soll gesund sein




2 Franzosen, waren 1 Monat auf dem Pamir




Der hat Milch geholt und trottet allein nach Hause




Furchtbare Straße, kommen kaum schneller voran als die Schafherden




Das ist der "Kalpak", der Kopfschmuck aus Filz für den traditionsbewussten Kirgisen. Sitzt erstaunlich fest auf dem Kopf, bietet aber wenig Sonnenschutz, daher kriegen sie mit den Jahren eine fast schwarze, lederne Gesichtshaut.




Sieht schön aus von da oben, aber war eine elende Quälerei....




Wider Erwarten kommt man irgendwann oben an: 9 Stunden für 170 km




Jurten-Camp kurz vor Sary Tash. Schöner Nachtplatz. Wer will, kann in einer Jurte schlafen, ich finds aber sehr zugig da drin. Ich dachte, da oben in den Bergen haben sie gutes Wasser, aber sie trinken das Wasser aus dem Bach, oder es wird mit LKW gebracht. Wir füllen die Kanister mit dem Bachwasser.




Klo vom Cafe nebenan, ein "double entry"



<-- Tashkent | nach Hause | Pamir, Tajikistan -->